Meine liebste Orte für Sonnenauf- und Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz

Meine liebste Zeit des Tages ist es, wenn die Sonne tief steht und das Licht alles in ganz warme Farben taucht. Dann leuchten die Felsen mit den Baumwipfel im Elbsandsteingebirge um die Wette und ich finde, alles sieht aus wie gemalt. Ob Morgenmensch oder Nachteule, die Sächsische Schweiz hat so viele Aussichten, Ecken und Orte, dass für jeden etwas dabei ist. Hier gebe ich euch einen kurzen Überblick über meine Lieblingsorte für den Sonnenaufgang und für den Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz – inklusive Routen.

Sonnenaufgang an der Bastei – der Klassiker

Die Bastei ist zum Sonnenaufgang der absolute Klassiker. Geht immer, man ist aber selten allein. Die ersten Fotografen finden sich dort schon lange vor Sonnenaufgang ein, um die Felsen im schwachen Licht der blauen Stunde einzufangen. Nach und nach mischen sich dann auch Hotelgäste dazu, die es vom Bastei Hotel nicht weit bis zur Brücke haben. Gegen Winter wird es dort etwas leerer, allein ist man dort jedoch tatsächlich nie. Aber, ob einsam oder nicht, ein Sonnenaufgang an der Bastei ist eben auch etwas ganz Besonderes.

Ein Sonnenaufgangsausflug zur Bastei lässt sich gut mit einer Runde durch die Schwedenlöcher bis zum Amselgrund verbinden. Eine Route findet ihr hier.

Sonnenaufgang auf dem Pfaffenstein – der Stille

Wer es etwas ruhiger mag, der wird auf dem Pfaffenstein seine Ecke finden. Dadurch, dass es dort verschiedene Aussichten in Richtung Osten gibt, verteilen sich die Besucher dort meist ganz gut und man hat eher etwas Ruhe für sich und um die aufgehende Sonne bei einem Kaffee zu genießen. Im Anschluss kann man den Sonnenaufgang dort sehr gut mit einer kleinen Wanderung über den Pfaffenstein verbinden. Es gibt dort eine Vielzahl verschiedener Aussichtspunkte sowie eine Gaststätte oben auf dem Felsen und einen Aussichtspunkt. Schaut aber auf jeden Fall vorher nach den Öffnungszeiten (Webseite).

Hier geht’s zur Karte. (Diese Route beginnt am Bahnhof in Königstein. Wer mit dem Auto kommt, kann einfach auf dem Wanderparkplatz in Pfaffendorf parken und hat es nicht ganz so weit.)

Sonnenuntergang auf dem Gohrisch – der Quickie

Wenn es mal schnell gehen soll und man nicht so weit im Dunkeln wieder zurück zum Auto haben möchte, geht am besten auf den Gohrisch. Der Stein ist klein, aber die Aussicht von dort unglaublich schön! Egal, ob man den steilen oder entspannteren Aufstieg wählt, hat man einmal links abgebogen eine breite Aussicht mit vielen kleinen, versteckten Ecken, wo man sich auf den Felsen setzen und die untergehende Sonne genießen kann. Die geht hier hauptsächlich über einem Meer aus Bäumen unter, also wer die Szenerie über Felsformationen sucht, sollte lieber einen anderen Felsen tiefer in der Sächsischen Schweiz aussuchen. Für mich dennoch einer meiner liebsten Plätze im Elbsandtseingebirge!

Hier geht’s zur Karte.

Sonnenuntergang auf dem Lilienstein – der Allrounder

Was soll ich sagen – ich finde, der Lilienstein geht immer. Und das sogar zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang. Mir persönlich gefällt es dort abends zum Sonnenuntergang allerdings nochmal etwas besser als morgens. Das ist aber natürlich Ansichtssache und muss jeder für sich herausfinden! (Kleiner Tipp noch für die Frühaufsteher: Gibt es zum Sonnenaufgang Nebel über dem Elbtal, ist man auf dem Lilienstein so gut wie immer hoch genug, um über dem Nebelmeer zu stehen.)

Abends sitzt man dort, finde ich, sehr schön mit Blick über die Elbe und die dahinter liegende (ich gebe zu eher für Adleraugen erkennbare) Basteibrücke. Ist man einige Zeit vor dem Sonnenuntergang auf dem Lilienstein, lässt sich dieser noch gut erkunden und von den verschiedenen Aussichten kann man den Blick in alle Richtungen über das Elbsandsteingebirge genießen. Die kleine Gaststätte oben auf dem Felsen bietet außerdem die Möglichkeit einer kleinen Einkehr, bevor die Sonne sich dem Horizont nähert.

Da der Lilienstein im Verhältnis zu anderen Felsen in der Nähe relativ hoch ist, besteht der Auf- und Abstieg zwar viele Stufen, dafür hat man aber auch einen tollen, weiten Blick. Pluspunkt hier ist außerdem, dass der Parkplatz direkt am Fuße des Felsens liegt und man es auch hier im Dunkeln nicht mehr weit hat.

Hier geht’s zur Karte. (Auch hier gilt wieder: Die Route startet am Bahnhof in Königstein. Mit dem Auto kann man allerdings auf der Elbseite vorbei an Wehlen und Rathen, direkt auf einem Wanderparkplatz unten am Lilienstein parken und spart sich den Weg über die Elbe und hoch aus dem Elbtal).

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